#1 2021, 2023, 2026: Jetzt erst Recht

Sie hatte es nicht konkret auf dem Schirm, bemerkte aber die Abwesenheit von Vorbildern und echter Führung. Und fällte einen überraschenden Entschluss…

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches, Welt der Mentorings

Mein persönliches Mentoring Abenteuer (1)

Einer meiner Lieblingsyoutuber lädt zur Masterclass Werbeveranstaltung ein. Ich bin von seiner klaren, kraftvollen Art schon seit Jahren beeindruckt – und melde mich zur Werbeveranstaltung an. Einfach so. Mal sehen, vielleicht zündet irgendein Funke und ich komme aus dieser lähmendenaktuellen Desorientierung. Möchte morgens wieder aus dem Bett federn. Und mit meinem Lieblingsthema sichtbar werden. Immer öfter denke ich seit Jahresbeginn, dass ich es allein nicht schaffe.

Er weiß, wovon er spricht, das ist wirklich spürbar. Übrrascht bekomme ich mit, dass nicht nur Junge teilnehmen, im Gegenteil, ich bin nicht die Älteste.

Am Fusse der drei Workshoptage stellt er das Konzept vor – und meine Augen werden immer größer. Ich bin überwältigt von Umfang und Qualität. Großer Bonus für mich: es wird eine überschaubare, geschlossene Gruppe sein! Kein Taubenschlag mehr, sondern ein gemeinsamer Weg.

Und so geschieht völlig überraschend das vollkommen Unerwartete: Ich melde mich zum dritten Mal in 5 Jahren für ein Online Mentoringprogramm an. Es ist jetzt möglich. Ich vertraue. Es ist genau richtig! Das ist es, was ich in mich jetzt investiere. Das Geld bringe ich monatlich auf.

Entschlossenheit ohne Euphorie

Die Entscheidung war intuitiv und richtig. Ich wusste, dass es jetzt um Vertrauen ging und das hatte ich. Nicht nur, weil ich niemanden zum Teilen hatte. Die Positionierung, die Grundlage derAttraktivität, dämmerte weiter unklar vor sich hin. Mit jedem Zeitabschnitt, der verging, tauchten neue Themen auf und mir fehlte der Fokus. Der Biss. Wie angenehm wäre es auch, Gleichgesinnte zu treffen. Und mich ein wenig unterzuhaken.

Also meldete ich mich an. Und wartete dann erstmal abwarten. Niemand garantiert mir, dass es ein „gutes“ Gruppenerlebnis wird. Nach den ersten beiden Mentorings waren die Wege jedenfalls auseinander gelaufen. Und überhaupt. Ich war selbst erstaunt, dass ich wieder offen war.

Neues Spiel, neues Vorbild

Nach den ersten beiden Mentorings wusste ich, dass fast alles von mir selbst abhängt. Und spirituell ist nicht spirituell. Und erfahren ist nicht erfahren. Felix von Frieden hatte es schließlich vorgemacht und war sichtbar.

Diesmal ging es um Vertrauen

Natürlich brachte sie einiges Basiswissen bereits mit. Und als die ersten Mindset Tipps in den Videos auftauchten, beschlichen sie Zweifel, ob sie doch womöglich auf das falsche Pferd setzte. Doch sie verflogen, als der charismatische Mentor sie mit seinen Geschichten wieder in ihren Bann zog.

Es war sein Programm und seine Geschichte. Und ihre Geschichte und ihr Moment. Außerdem nannte er astronomische Summen, die er in seine Karriere investiert hatte. Und sie übernahm dankbar diesen Blick auf die Entwicklung, durch die sie so Vieles gelernt hatte. Federn gelassen. Aber sie selbst war diesen Weg gegangen und dass er nicht erfolgreich verlaufen war, war auch der wichtige Spiegel vieler Unklarheiten ihrerseits.

Blick zurück in Klarheit

Vor 5 und 3 Jahren hatten die kostspieligen Mentorings jeweils begonnen.Und wenn sie heute auf diese Zeit zurückblickte, musste sie zusätzlich ein Fernglas nehmen. Mit einer Mischung aus Naivität und Erschöpfung war sie in beiden Programmen angekommen. Hatte sich keine Zeit genommen, die Fragezeichen aufzulösen, die bei beiden jeweils aufgetaucht waren. Sie hatte das ingnoriert. Hauptsache sie konnte sich jetzt retten. Und hatte wieder ein Ziel vor Augen.

Sie konnte ja nicht einfach rumsitzen und nichts tun. Endlich frei sein. Geld haben. Machen was ihr Freude macht. Da wollte sie hin. Warum es bis dahin nicht funktoniert hatte – nie hatte sie das wirklich hinterfragt. Andere schienen sie jetzt unterzuhaken und kleinteilig ihre Probleme zu lösen.

Die Strategie, sich von anderen führen zu lassen, ohne dabei wirklich gut auf sich selbst zu hören, hatte sie danach in eine sehr quälende Situation gebracht: vollkommen erschöpft, bitter – und ohne Mittel zum Leben, stand sie da. Mitten im Paradies in der Gebirgstoskana war der Alltag zum Alptraum geworden. Dieses Aufwachen zog sich über mehrere Monate hin.

Sie fing an zu jobben. Familien im Alltag zu helfen. Zu Putzen. Zu unterstützen. Und tat Dinge, die sie vorher niemals hatte tun wollen.

Und jetzt ein neues Mentoring

Sie fing an, Momente auf diesem Weg in Blogartikeln zu dokumentieren. Schreiben tat gut. Am nächsten Tag startete das erste Seminar – zum Thema Positionierung. Sie war mega neugierig. Von einer verbundenen Gemeinschaft und dem Aufbau eines Momentums, war die Rede, huiiiii. Zehn gemeinsame Monate, in denen jeder findet, was seine Berufung ist. Und wie es weiter geht.

Nach so vielen Jahren der Erfahrungen tauchte immer wieder Neues auf, das noch bereingt werden „musste“, da war sie realistisch. Und immer weiter füllt sich der Horizont mit Erkenntnissen. Es gilt offensichtlich immer noch mehr zu erkennen. Bevor sie aus dem Nebel heraus in die Helligkeit kommt, zum ersehnten Moment des eigenen Beitrags.

Was bedeutet jetzt starke Führung?

Sie entschied sich also für einen neuen 37jährigen Mentor. Spirituell. Sympathisch. Stark. Doch was ist seine Stärke, fragte sie sich? Was zog sie an? Mit den Erfahrungen der letzten 5 Jahre war sie wirklich neugierig, was sich jetzt zeigt. Sie weiß, dass niemand außer ihr selbst den Weg ging. Also – was bedeutet „starke Führung“ jetzt und hier?

Sie bemerkte angenehmen Abstand zur charismatischen Person Felix. Sein Glauben und seine Integrität berührten sie. Er brennt für die Kraft des Miteinanders in dieser Gruppe. Für die große Veränderung. Die nur viele einzelne Individuen herbeiführen können. Deswegen sind Gruppenprozesse so wichtig, jetzt mehr denn je. Das wollte sie ja auch, in Gruppen arbeiten und starke Momente erleben.

Sie empfand ihn als starkes Gegenüber. Und übernahm gleichzeitig SELBST die starke Führung für ihren beruflichen Erfolg. Jetzt.

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