Mein persönliches Mentoring Abenteuer (1)
Einer meiner Lieblingsyoutuber lädt zur Masterclass Werbeveranstaltung ein. Ich bin von seiner klaren, kraftvollen Art schon seit Jahren beeindruckt – und melde mich zur Werbeveranstaltung an. Einfach so. Mal sehen, vielleicht zündet irgendein Funke und ich komme aus dieser lähmendenaktuellen Desorientierung. Möchte morgens wieder aus dem Bett federn. Und mit meinem Lieblingsthema sichtbar werden. Immer öfter denke ich seit Jahresbeginn, dass ich es allein nicht schaffe.
Er weiß, wovon er spricht, das ist wirklich spürbar. Übrrascht bekomme ich mit, dass nicht nur Junge teilnehmen, im Gegenteil, ich bin nicht die Älteste.
Am Fusse der drei Workshoptage stellt er das Konzept vor – und meine Augen werden immer größer. Ich bin überwältigt von Umfang und Qualität. Großer Bonus für mich: es wird eine überschaubare, geschlossene Gruppe sein! Kein Taubenschlag mehr, sondern ein gemeinsamer Weg.
Und so geschieht völlig überraschend das vollkommen Unerwartete: Ich melde mich zum dritten Mal in 5 Jahren für ein Online Mentoringprogramm an. Es ist jetzt möglich. Ich vertraue. Es ist genau richtig! Das ist es, was ich in mich jetzt investiere. Das Geld bringe ich monatlich auf.
Entschlossenheit ohne Euphorie
Die Entscheidung ist intuitiv und richtig. Ich wweiß, dass es jetzt um Vertrauen ging und das habe ich. Nicht nur, weil mir Menschen zum Austausch fehlen. Auch die Positionierung, das Wichtigste für die Attraktivität, ist schmenehfat und changiert vor sich hin. Immer tauchten neue spannende Themen auf und der Fokus fehlt. Der Biss.
Also melde ich mich an. Und warte ab. Niemand kann garantieren, dass es gut wird. Und mich zum Durchbruch führt. Nach den ersten beiden Mentorings sind die Wege jedenfalls auseinander gelaufen. Ich bin selbst erstaunt und froh, dass ich wieder offen war.
Diesmal ging es um Vertrauen
Natürlich bringe ich jetzt Basiswissen bereits mit. Und als die ersten Mindset Tipps in den Videos auftauchten, beschleichen mich Zweifel, oh jhe, wie oft hab ich das gehört. Doch sie verfliegen, als der sympathische, charismatische Mentor mich mit seinen Geschichten wieder in seinen Bann zieht.
Es ist sein Programm und seine Geschichte. Er nennt astronomische Summen, die er in seine Karriere investiert hatte. Ich übernehme dankbar diesen Aspekt, denn er relativiert die Federn, die ich selbst gelassen habe. Auch wenn mir bewusst ist, dass die nicht erfolgreichen Ausbildungen wichtige Bausteine der Entwicklung waren, so war doch das finanzielle Investment besonders herausfordernd gewesen. Und gegen Felix´Investment war es ein Bruchteil.
Blick zurück auf 2023 – mit Fernglas
Vor 5 und 3 Jahren hatten die kostspieligen Mentorings jeweils begonnen. Und wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, muss ich ein Fernglas inzuziehen. Ratlos und erschöpft war ich in beiden Programmen angekommen. Hatte nicht wirklich Zweifel hinterfragt, die im Raum standen. Beide Vorgespräche hatten Fragezeichen auftauchen lassen. Beim ersten Mal mit einer Frau, die nicht qualifiziert war und mit der mich nichts verband. Das zweite Mal gewann ich den Eindruck, dass es hauptsächlich zum Abschluss des Vertrages kommen sollte. Eine Haltung, die wir später auch als einzig Wahre vermittelt bekamen. Für mich fühlte es sich nicht richtig an.
Die Eigenverantwortung beginnt mit der Unterschrift
Ich nahm Kontakt mit drei Menschen auf, die ich um Kredit bat. Es war eine Qual gewesen. Doch nach zwei Tagen fand ich eine Freundin, die es mir gab. Danach unterschrieb ich den Vertrag. Ich hatte endlich wieder ein Ziel und ein Ende der Geldsorgen war in Sicht. Dass ein halbes Jahr im Nu vergeht, wusste ich zwar. Doch zunächst fühlte ich mich gerettet. Und hatte eine starke Mentorin gewählt, die gesagt hatte, dass sie verspricht, dass ich erst den Invest wieder einhole, bevor sie mein Programm beendet. Und dass ich als Projektorin im Humand Design nun erstmal ausruhen solle.
Resümee vom ersten Mentoring 2021
Warum ich mit Uplift nicht erfolgreich mein eigenes Business aufgebaut hatte, war mir beim Eintritt ins zweite schemenhaft bewusst. Ich schob es der Einfachheit halber auf die falsche Positionierung. Zweifelsohne war sie mir quasi verordnet worden. Doch rückblickend wäre es mein Job gewesen, das zu ändern. Und dafür zu sorgen, dass der Raum für das Thema neu eröffnet wird. Statt dessen gestaltete ich viele Monate gegen innere Widerstände ein äußerlich perfektes Projekt und stellte es fertig, um am Ende bei der Akquise zu bemerken, dass es nicht meins war. Telefon Akquise im Krankheitssystem der alten Welt – es war von Beginn an ein Alptraum. (www-frieden-in-frauenteams.com) Und nach etwa 150 Telefonaten gab ich auf.
Business braucht gute Selbstführung
Mittlerweile weiß ich, dass die Selbstführung mit der eigenen Wahrheit beginnt. Und zwar von Anfang an. Ohne gute Intuition uns großes Vertrauen würde ich keinen Vertrag mehr unterschreiben. Die Strategie, mich von anderen führen zu lassen, ohne dabei wirklich gut auf mich selbst zu hören, brachte mich zweimal in sehr quälende Situationen: erschöpft, bitter – und ohne Mittel zum Leben stand ich da.
Wer nicht fühlen will, muss leiden
Vor zwei Jahren, nach dem zweiten Mißerfolg konnte ich nicht mit mehr desselben weitergehen und gelangte in eine Monate währende Krise. Mitten im Paradies der Gebirgstoskana wurde der Sommeralltag zum Alptraum. Existenznot und Erschöpfung. Ich ließ die Idee los, online Geld zu verdienen und begann zu putzen. Was ich früher niemals gemacht hätte.
Endlich Beitrag sein
Tatsächlich wurde es eine sehr bewegende Erfahrung: es war das nützlichste und beste, was ich seit langem getan hatte. Bei diesen Menschen, die alt und krank sind und den ganzen Tag Schmerzen haben, in deren Häusern sich die Medikamente türmen, konnte ich ein echter Beitrag sein. Es fühlte sich wie eine Befreiung an. Felix Interview mit Linda Thomas, der Putzmentorin, fiel magischerweise in diese erste Zeit und mir ging das Herz auf. Genauso empfand ich es: Putzen als das wichtige Schaffen vongereinigtem Raum. schaffen für Neues, Gutes– Neue Quellen haben sich aufgetan und die Freiheit wurde ganz anders spürbar, als geplant.
Und jetzt ein neues Mentoring
Und jetzt nehme ich zum dritten und letzten Mal starken Anlauf für den Online Business Erfolg. Und habe richtig Lust, das hier als Blog aufzuschreiben. Schreiben tut gut. Das erste Seminar liegt schon hinter uns – zum Thema Positionierung. Es war so spannend. Ich habe genug Material für viele Geschichten. Bis bald also!!