Überraschend – zum dritten Mal??
Einer von Astrids Lieblingsyoutubern lädt zur Masterclass ein. Er beeindruckt sie mit seiner klaren, kraftvollen Art. Sie beschließt, sich anzumelden, einfach so, mal sehen, vielleicht fliegt ein Funke zu ihr in der momentanen Desorientierung. Sie möchte so gern weiterkommen und immer öfter denkt sie, dass sie es allein nicht schafft. Vielleicht gibt er ja einen Hinweis. Nach drei Tagen Workshop wird das Programm vorgestellt und sie ist überwältigt von Umfang und Qualität. Und eine greschlossene Gruppe! Kein Taubenschlag mehr, sondern ein gemeinsamer Weg.
Und so geschieht völlig überraschenderweise das vollkommen Unerwartete: Sie meldet sich für ihr drittes großes Online Mentoring an. Was vorher unmöglich war, war auf einmal möglich und sie spürte: es ist genau richtig! Jetzt investiere ich in mich und werde nach und nach das Geld dafür aufbringen.
Entschlossenheit ohne Euphorie
Diese Entscheidung war intuitiv gewesen und es fühlte sich sehr gut an. In ihrer Umgebnung gab es null und niemand, der auf dem gleichen Weg war. Die Positionierung weiter ein waberndes, unklares Etwas: mit jedem Monat, der verging, tauchten neue Themen auf und es fehlte der Fokus. Der Biss. Sie sehnte sich nach „untergehakt werden“. Um den Kopf auch besser ausschalten zu können.
Und wusste gleichzeitig, dass niemand ihr garantieren konnte, dass es ein „gutes“ Gruppenerlebnis wird. Und nach den ersten beiden großen Mentorings waren die Wege auseinander gelaufen. Und überhaupt.
Diesmal ging es um´s Vertrauen
Natürlich brachte sie nun einiges Basiswissen bereits mit. Und als die ersten Mindseit Tipps in den Videos auftauchten, beschlichen sie Zweifel, ob sie doch womöglich auf das falsche Pferd setzte. Doch sie verflogen, als er sie mit seinen Geschichten wieder in ihren Bann zog. Es war sein Programm und seine Geschichte. Und ihre Geschichte und ihr Moment. Außerdem nannte er astronomische Summen, die er in seine Karriere investiert hatte. Und sie übernahm dankbar diesen Blick auf die Entwicklung, durch die sie so Vieles gelernt hatte. Federn gelassen. Aber sie selbst war diesen Weg gegangen und dass er nicht erfolgreich verlaufen war, war auch der Spiegel vieler Unklarheiten ihrerseits.
Blick zurück in Klarheit
Vor 5 und 3 Jahren hatten die kostspieligen Mentorings jeweils begonnen.Und wenn sie heute auf diese Zeit zurückblickte, musste sie zusätzlich ein Fernglas nehmen. Mit einer Mischung aus Naivität und Erschöpfung war sie in beiden Programmen angekommen. Hatte sich keine Zeit genommen, die Fragezeichen aufzulösen, die bei beiden jeweils aufgetaucht waren. Sie hatte das ingnoriert. Hauptsache sie wurde jetzt gerettet. Und hatte wieder ein Ziel vor Augen.
Sie konnte ja nicht einfach rumsitzen und nichts tun. Endlich frei sein. Geld haben. Machen was ihr Freude macht. Da wollte sie hin. Warum es bis dahin nicht funktoniert hatte – nie hatte sie das wirklich hinterfragt. Andere schienen sie jetzt unterzuhaken und kleinteilig ihre Probleme zu lösen.
Die Strategie, sich von anderen führen zu lassen, ohne dabei für ihre Bedürfnisse einzutreten, hatte sie danach in eine sehr quälende Situation gebracht: vollkommen erschöpft, bitter – und ohne Mittel zum Leben. Mitten im Paradies in der Gebirgstoskana war der Alltag zum Alptraum geworden. Astrid Aufwachen zog sich über mehrere Monate hin. Und lenkte sie in eine neue Bahn. Sie fing an zu jobben. Familien im Alltag zu helfen. Zu Putzen. Zu unterstützen. Und tat Dinge, die sie in ihrer Tunnelsicht vorher nicht hatte tun wollen.
Und jetzt ein neues Mentoring
Sie entschied, das Ganze in Blogartikeln zu dokumentieren und es tat so gut, es nocheinmal aufzuschreiben. Denn am nächsten Tag startete das erste Seminar. Sie war mega neugierig. Von Vertrauen war die Rede. Von einer verbundenen Gemeinschaft und dem Aufbau eines Momentums, huiiiii. Zehn gemeinsame Monate, in denen jeder findet, was seine Berufung ist. Und wie es weiter geht.
Nach so vielen Jahren der Erfahrungen tauchte immer wieder Neues auf, das noch bereingt werden „musste“, da war sie realistisch. Und immer weiter füllt sich der Horizont mit Erkenntnissen. Es gilt offensichtlich immer noch mehr zu erkennen. Bevor ich aus dem Nebel heraus in die Helligkeit komme, zum ersehnten Moment des eigenen Beitrags.
Was bedeutet jetzt starke Führung?
Ich entscheide mich also für einen neuen 37jährigen Mentor. Spirituell. Sympathisch. Stark. Doch was ist seine Stärke, frage ich mich? Was zieht mich an? Denn das ist es, was ich selbst suche. Mit den Erfahrungen der letzten 5 Jahre bin ich wirklich neugierig, was sich jetzt zeigt. Sie weiß, dass niemand außer ihr selbst den Weg gehet. Also – was bedeutet „starke Führung“ jetzt und hier – für mich?
Sie bemerkte angenehmen Abstand zur charismatischen Person Felix und fand das gut. Sein Glauben und seine Integrität berührten sie. Er brennt für die Kraft des Miteinanders in dieser Gruppe. Für die große Veränderung. Die nur viele, viele Individuen herbeiführen können. Deswegen sind Gruppenprozesse so wichtig, jetzt mehr denn je. Das wollte sie ja auch, in Gruppen arbeiten und starke Momente erleben.
Sie empfand ihn als starkes Gegenüber. Und übernahm gleichzeitig bewusst und klar SELBST die starke Führung für ihren beruflichen Erfolg. Jetzt.