- Manchmal staune ich selbst rückblickend über den Mut, mit dem ich mich in neue existentielle Abenteuer gestürzt habe.
- Als die Gewaltfreie Kommunikation zu mir kam kam, war ich unendlich begeistert. Ich dachte, dass meine Konflikte ab jetzt immer geklärt werden können. Es stimmte wirklich. Nur – echt anders, als ich dachte!
- Nach und nach wurde mir klar, dass der Mut an anderer Stelle fehlte: mich verletzlich zu zeigen, auch vor mir selbst.
- Absolut überrascht war ich, dass außer mir selbst damals kaum jemand Lust hatte, mitzumachen mit den 4 Schritten.
- Die beste Nachricht der GFK fand ich, dass die Gefühle wichtig sind. Sie sind sogar das Herzstück des Modells.
- Ich liebe Spaziergänge und wenn es irgendwie machbar ist, laufe ich morgens eine Stunde in der Natur. Am liebsten Rundwege.
- Ich liebe es, Interviews mit persönlichem Austausch zu sehen. Wenn dann gesagt wird, was man aneinander schätzt, sind sofort alle glücklich – auch ich! Wunder Werrtschätzung!
- In Bremen hatte ich 5 Jahre lang kein Auto und fuhr leidenschaftlich gern alle Strecken mit dem Rad.
- In Italien entdeckte ich, dass Radfahren fast ausschließlich als Sport geschätzt wird. Erstaunt hat mich meine eigene Bereitschaft, sofort auch auf´s Auto umzusteigen.
- Als ich in Italien ankam, sprach ich richtig gut spanisch. Nach 2 Jahren in Italien stellte ich fest, dass ich keinen klaren, fehlerfreien spanischen Satz mehr zustande brachte.
- In Recklinghausen bin ich geboren – mitten im Ruhrgebiet. Wenn ich Menschen von dort z.B. Kierche sagen höre, geht mir sofort das Herz auf und ich will am liebsten gleich hallo sagen.
- Wenn ich lateinamerikanische Worte höre, sauge ich es quasi auf. Oder berlinerisch… (brandenburgisch)… Wie Heimat ist das, als wenn die vertrauten Klänge sich in mir behagliche Nester gebaut hätten.
- Ich liebe Musik und bekomme sofort Erinnerungen an die entsprechende Zeit. Nik Kershaw zB, mit Wouldn’t it be good – ich sehe mich beim Streichen meiner ersten eigenen Wohnung in Kreuzberg, mit Kachelöfen und Einfachfenstern, an denen sich morgens im Winter oft die Eisrosen abzeichneten.
- Bei Verkehrslärm stecke ich mir Oropax in die Ohren. Oder ich höre Podcasts über Kopfhörer. Ohrstöpsel sind immer vorrätig da – die guten Oropax natürlich aus Deutschland.
- Das klassische, herzhafte Mittagessen, Pranzo in Italien genannt, vermeide ich. Kein Biotief, nur kurzes Ausruhen und dann geht´s weiter…
- Beim Blick in einen meiner Blogartikel versinke ich immer in Verbesserungen. Meistens dauert es mindestens eine Stunde, manchmal zwei. Das nennt sich glaub ich Perfketionismus.
- Eins meiner Lieblingbilder von mir selbst ist…

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