#1 Astrids große Mentoring Reise

Veröffentlicht am Kategorisiert als Menschen in Wandelzeiten

Überraschend – 2026 zum dritten Mal

Einer von Astrids Lieblingsyoutubern lädt zur Masterclass ein. Er beeindruckt sie mit seiner klaren, kraftvollen Art. Sie beschließt, sich zur Werbeveranstaltung anzumelden, einfach so, mal sehen, vielleicht zündet ein Funke, der sie in der momentanen Desorientierung weiterbringt. Sie möchte weiterkommen, möchte mit ihrem Lieblingsthema endlich sichtbar werden – und immer öfter denkt sie, dass sie es allein nicht schafft. Nach drei Tagen Workshop wird das Mentoring Konzept vorgestellt und sie ist überwältigt von Umfang und Qualität. Und eine überschaubare, geschlossene Gruppe wird es sein! Kein Taubenschlag mehr, sondern ein gemeinsamer Weg.

Und so geschieht völlig überraschend das vollkommen Unerwartete: Sie meldet sich zum dritten Mal für ein Online Mentoring an. Was vorher unmöglich schien, war auf einmal möglich, denn sie spürte: es ist genau richtig! Jetzt investiere ich in mich und werde nach und nach das Geld dafür aufbringen.

Entschlossenheit ohne Euphorie

Diese Entscheidung war intuitiv gewesen und es fühlte sich sehr gut an. Schließlich gab es null und niemand um sie herum, der auf dem gleichen Weg war. Die Positionierung weiter ein waberndes, unklares Etwas: mit jedem Monat, der verging, tauchten neue Themen auf und es fehlte der Fokus. Der Biss. Sie sehnte sich nach „untergehakt werden“. Um den Kopf auch besser ausschalten zu können.

Und wusste gleichzeitig, dass niemand ihr garantieren konnte, dass es ein „gutes“ Gruppenerlebnis wird. Nach den ersten beiden Mentorings waren die Wege jedenfalls auseinander gelaufen. Und überhaupt.

Diesmal ging es um Vertrauen

Natürlich brachte sie einiges Basiswissen bereits mit. Und als die ersten Mindset Tipps in den Videos auftauchten, beschlichen sie Zweifel, ob sie doch womöglich auf das falsche Pferd setzte. Doch sie verflogen, als der charismatische Mentor sie mit seinen Geschichten wieder in ihren Bann zog.

Es war sein Programm und seine Geschichte. Und ihre Geschichte und ihr Moment. Außerdem nannte er astronomische Summen, die er in seine Karriere investiert hatte. Und sie übernahm dankbar diesen Blick auf die Entwicklung, durch die sie so Vieles gelernt hatte. Federn gelassen. Aber sie selbst war diesen Weg gegangen und dass er nicht erfolgreich verlaufen war, war auch der wichtige Spiegel vieler Unklarheiten ihrerseits.

Blick zurück in Klarheit

Vor 5 und 3 Jahren hatten die kostspieligen Mentorings jeweils begonnen.Und wenn sie heute auf diese Zeit zurückblickte, musste sie zusätzlich ein Fernglas nehmen. Mit einer Mischung aus Naivität und Erschöpfung war sie in beiden Programmen angekommen. Hatte sich keine Zeit genommen, die Fragezeichen aufzulösen, die bei beiden jeweils aufgetaucht waren. Sie hatte das ingnoriert. Hauptsache sie konnte sich jetzt retten. Und hatte wieder ein Ziel vor Augen.

Sie konnte ja nicht einfach rumsitzen und nichts tun. Endlich frei sein. Geld haben. Machen was ihr Freude macht. Da wollte sie hin. Warum es bis dahin nicht funktoniert hatte – nie hatte sie das wirklich hinterfragt. Andere schienen sie jetzt unterzuhaken und kleinteilig ihre Probleme zu lösen.

Die Strategie, sich von anderen führen zu lassen, ohne dabei wirklich gut auf sich selbst zu hören, hatte sie danach in eine sehr quälende Situation gebracht: vollkommen erschöpft, bitter – und ohne Mittel zum Leben, stand sie da. Mitten im Paradies in der Gebirgstoskana war der Alltag zum Alptraum geworden. Dieses Aufwachen zog sich über mehrere Monate hin.

Sie fing an zu jobben. Familien im Alltag zu helfen. Zu Putzen. Zu unterstützen. Und tat Dinge, die sie vorher niemals hatte tun wollen.

Und jetzt ein neues Mentoring

Sie fing an, Momente auf diesem Weg in Blogartikeln zu dokumentieren. Schreiben tat gut. Am nächsten Tag startete das erste Seminar – zum Thema Positionierung. Sie war mega neugierig. Von einer verbundenen Gemeinschaft und dem Aufbau eines Momentums, war die Rede, huiiiii. Zehn gemeinsame Monate, in denen jeder findet, was seine Berufung ist. Und wie es weiter geht.

Nach so vielen Jahren der Erfahrungen tauchte immer wieder Neues auf, das noch bereingt werden „musste“, da war sie realistisch. Und immer weiter füllt sich der Horizont mit Erkenntnissen. Es gilt offensichtlich immer noch mehr zu erkennen. Bevor sie aus dem Nebel heraus in die Helligkeit kommt, zum ersehnten Moment des eigenen Beitrags.

Was bedeutet jetzt starke Führung?

Sie entschied sich also für einen neuen 37jährigen Mentor. Spirituell. Sympathisch. Stark. Doch was ist seine Stärke, fragte sie sich? Was zog sie an? Mit den Erfahrungen der letzten 5 Jahre war sie wirklich neugierig, was sich jetzt zeigt. Sie weiß, dass niemand außer ihr selbst den Weg ging. Also – was bedeutet „starke Führung“ jetzt und hier?

Sie bemerkte angenehmen Abstand zur charismatischen Person Felix. Sein Glauben und seine Integrität berührten sie. Er brennt für die Kraft des Miteinanders in dieser Gruppe. Für die große Veränderung. Die nur viele einzelne Individuen herbeiführen können. Deswegen sind Gruppenprozesse so wichtig, jetzt mehr denn je. Das wollte sie ja auch, in Gruppen arbeiten und starke Momente erleben.

Sie empfand ihn als starkes Gegenüber. Und übernahm gleichzeitig SELBST die starke Führung für ihren beruflichen Erfolg. Jetzt.

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