by admin

Wenn sich der Vorhang des Widerstands lichtet

Mai 24, 2026 | Uncategorized

  • Home
  • -
  • Wenn sich der Vorhang des Widerstands lichtet

Positionierung – selbst der Schlüssel!

Der Grund, warum ich bei Felix Werbeworkshop für die Klasse 26 mitmachte, war, dass mir immer noch die verflixte Positionierung fehlte. Vielleicht schnappe ich irgendwas auf, was mich weiterbringt, dachte ich. Positionierung ist schließlich die Quelle des Durchstartens, Freude am Commitment. Ich wusste dass, weil ich in frühreren Anlläufen schon sehr nah dran gewesen war. Sie beschreibt meinen eigenen „wunden Punkt“: die eigene Sehnsucht nach dem Herznesthema. Seit vielen Jahren bin ich auf der Suche. Suche und suche und suche. Mit Sichtbarkeit hat es ganz sicher zu tun – einerseits der große Wunsch danach, andererseits die Angst davor. Dieses protestantisch einverleibte Klein-Klein, das sich in vielen kraftvollen Glaubenssätzen spiegelt. Die uns Kriegsenkel in Zeiten des Wandels besonders im Griff haben.

Wenn ich nicht brenne, zünde ich niemanden an

Und wenn ich meins noch nicht habe, brenne ich nicht. Daher auch die Zähigkeit auf dem ersehnten Weg in die Sichtbarkeit, in die Selbstwirksamkeit. In die Herznsaufgabe. Die Positionierung muss jetzt her. Auch wenn Felix sagt, dass das nicht notwendig ist. Sein Credo (und seine Mission!): Losgehen und machen, 1:1 umsetzen, was ich sage, und dann klappt es. Doch ich wusste es einfach besser, war ja keine Anfängerin.

Hauptsache das Ziel vor Augen

Ende April, wenige Tage vor dem Technikseminar, gab es einen Q&A Abend zum Thema Positionierung. Angesichts der (für mich gefühlt) kärglichen Anzahl der Zusammenkünfte insgesamt pflegte ich den Gedanken, dass dieser 2Stunden Q&A Call zu meinem Thema alles aufräumte und ich persönliche Aufmerksamkeit bekam. Eine Rückmeldung, die mir half, es endlich festzuzurren. Die Erwartung war groß. Und gebannt und etwas mulmig sass ich um 18Uhr vor dem Bildschirm im Zoom Call .

Was vorher geschah

Zu meiner eigenen Überrschung hatte ich mich für die Klasse26 mit Felix van Frieden angemeldet. Es war eine intuitive Entscheidung. Wirtschaftlich wider die Vernunft und fest entschlossen gleichzeitig. Seine Werbung war bestechend gewesen: mit etlichen, attraktiven Boni und einer Fülle an hochkarätigem Material. Das Zünglein an der Waage war jedoch „die Gruppe“ gewesen: über 10 gemeinsame Monate von Anfang bis Ende in einem Prozess. Das Erreichen eines „Momentums“ hielt er für möglich und beschrieb das Klima rund um die Fußball WM 2014, um es zu verdeutlichen. Etwas Großes könnten wir gemeinsam bewegen. Dieser Blick auf das Potential der Gruppe berührte mich sehr. – Ich wollte nicht widerstehen, entschied mich für eine entschlossene Ratenzahlung und stieg ein.

„Zusammen“ ist Riesenpotenzial

„Gruppe“ ist mein perssönliches Spezialgebiet und ich freue mich wahnsinnig über steigende Schwingungskurven. Soviel Erfahrung durfte ich machen – es ist mein Lebens-, Leidens- und Sehnsuchtsthema. Wir 3D-Menschen brauchen eine gute, klare Leitung, um uns aus unseren Löchern rauszutrauen und großes zu bewirken. Potenzialentfaltung, wie ich es immer wieder gern von Gerald Hüther übernehme. Die Sichtbarkeit ist das große Potenzial. Dass wir uns zeigen (lernen) – und es ist gleichzeitig die größte Herausforderung. Wir brauchen uns gegenseitig, um uns zu ermutigen und zu inspirieren. Die lebendige Verbindung ist die pure Unterstützung. Und es braucht gute Ideen und eine bewusste, starke Leitung, um eine Gruppe in ihr bestes Wachstum zu bringen.

Das soll eine magische Gruppe sein?

In der Klasse 26 erfüllen sich diese Wünsche nicht. Wichtige verbindende Faktoren fehlen. Die wenigen Seminare bestehen fast komplett aus Frontalunterricht.

Selbsterfahrung nach innen geht weiter

Also tauchte ich, statt in ein gemeinsames Wachsen, in einen intensiven Prozess mit mir selbst ein. Widerstand und Ent-täuschung brechen sich Bahn. So kann es unmöglich funktionieren, denke ich ab und zu. Diese Gedanken fühlen sich bitter an.

Die unschöne Energie der Rechthaberei nagte an mir und ich fühlte mich oft an früher erinnert – an die Zeit vor der Selbstverantwortung. Zum Glück bemerkte ich es und fand immer wieder zurück zu einem reflektierten Umgang. Erinnerte mich bewusst an den tiefen Wunsch, jetzt endlich ins Umsetzen zu kommen. So rutschten die Gedanken ins Herz und ich konnte weitergehen. Doch es kamen echte Zweifel auf, dass hier der Erfolg auf mich wartete. Ich konnte es nicht ändern. Ich schrieb mit Engelszungen eine Email an Felix, bat um mehr Interaktivität und bekam keine Antwort.

Die Verbindung unter uns Peergroup Freundinnen ist sympathisch und verbunden, doch beide Buddies stehen an ganz anderen Punkten der Entwicklung. Sie nehmen sich Zeit zum Ankommen. Ich übe mich beharrlich in Geduld, bewege mich im Schneckentempo vorwärts und rufe mir immer wieder den Spruch ins Gedächtnis: Gott (Universum, das Leben…) irrt sich nicht.

Trommelwirbel im Zweifel

Nun ist es also soweit: der Q&A Abend, seltene Live Begegnung. Zu meinem Mangelthema Positionierung. Ich setze alles auf diese Karte: das Vorstellen meiner Positionierung und die ersehnte Rückmeldung mit den fehlenden Impulsen. Von außen.

Ganze Veranstaltung ein Fehler?

Es geht los. Felix strahlt wie immer in die Kamera. Und es geschieht komplett anders, als erwartet. Die ersten Minuten laufenwie in Zeitlupe vor mir ab. Es geht nicht um Positionierung, geschweige denn „mit Raum für unsere Anliegen“. Alles scheint ein einziger Fehler zu sein. Er macht alles anders, als angekündigt. Ich bin randvoll mit Urteilen. Auch gegen mich selbst, mir das falsche Programm ausgesucht zu haben. Ich schreibe in den Chat, ob wir nicht jetzt von den Positionierungen hören. Auch davon hatte ich mir viel versprochen. Er reagiert tatsächlich – und wiederholt freundlich, dass er uns ja persönlich nicht kenne und daher keine Rückmeldungen zu diesem Thema gebe. Es sprengt den Rahmen.

Auf einmal wird es ruhiger

Ich lasse los. Verstehe auf einmal. Spüre seine Klarheit wieder, seine Integrität. Ich werde weicher. Fühle wieder Verbindung zu ihm und seinem Commitment. Ich begreife, dass es keinen Sinn hat, gegen die Umstände zu kämpfen. Die anderen akzepzieren es ja auch anscheinend. Die Ruhe überkommt mich wie ein wärmender Schauer. Ich gebe auf. Ganz tief. Und verstehe: es ist SEIN Mentoring und ER hat das Konzept dazu gestrickt. Und das ist … völlig okay. Das Vertrauen an seine Hingabe kommt zurück. Das tut so gut.

Ich lasse mich ein und atme tief durch

Okay, denke ich zwei Tage später, ich höre mir nochmal an, welche Tipps er in dem Q+A gegeben hat, denn ich habe es nur am Rande gehört. Da geschieht etwas Überraschendes: Ich sehe Felix sprechen, die Augen wie immer leuchtend. Es ist dieselbe Sequenz wie am Mittwochabend, nur diesmal ohne den Nebel der Bewertung.

Ich finde ihn vollständig sympathisch, warmherzig und sehr engagiert. Um uns in die Erfüllung zu helfen, gibt er uns seine kostbaren Empfehlungen. Ohne Zweifel gibt er sein Bestes. Und das sehr kompetent. Nicht perfekt. Sondern auf seine Art. Ich werde ganz weit und spüre dankbar und sehr überrascht die Weite in mir.

Nicht Pippi Langstrumpf

Der Sturm wird stärker, ich auch! Ja, das stimmt. Und doch hebe ich kein Pferd in die Höhe. Ich erkannte auf einmal, dass meine größte Herausforderung ist, den Widerstand zu erkennen und loszulassen. Die Trauer dahinter wahrzunehmen und weich zu bleiben. Nicht zu kämpfen. Sondern mit dem weitergehen, was ist. Im Vertrauen, dass der Weg sich auch von selbst bahnt. Dem Leben vertrauen. Mein Zorn, mein Widerstand ist mein Selbstschutz. Diese Amazone habe ich mein ganzes Leben gegeben. Mit den kraftvollsten Grundüberzeugungen war ihr Fundament sehr stark. Und nun bricht die Mauer. Es wird Zeit.

Ja zum Ja heißt Schutzmauern fallen lassen

Jetzt beginne ich zu begreifen, das genau DAS das Thema ist, die Positionierung: Eine starke Frau, die ihr Leben lang all ihre Kraft dafür aufgewendet hat, sich selbst zu schützen. Nach außen stark. Innen verletzt und sehr verletzlich. Unbewusst hat sie 6 Jahrzehnte um diese Verletzlichkeit herum navigiert. Sie sieht jetzt, wie sie sich vom echten Leben abgeschnitten hat.

Wenn du alles umsetzt…

Wie sich die Kontrollmechanismen zeigen, ist so vielseitig, wie die Anzahl der Menschen auf dem Planeten. Ans Tageslicht drängen sie, wenn es um’s Authentisch-Sein geht. Mein Lieblingsthema. Echt sein. Echt sprechen. Felix sagt, mach kontinuierlich weiter, jeden Tag ein Stück – dann musst du ankommen. Es geht gar nicht anders. Also, weiter geht´s. Ich glaub jetzt wieder, ich bin richtig hier! Genau genommen, passte es jedesmal.

About the author, admin

administrator

Follow Me Here

Leave a comment.

Your email address will not be published. Required fields are marked

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}