#2 Schreib Dich neu, schreib Dich frei

Veröffentlicht am Kategorisiert als Gewaltfreie Kommunikation, Menschen in Wandelzeiten, Welt der Mentorings

Astrids Mentoring Abenteuer (2)

Dein Leben ist Deine Geschichte ist Dein Leben

Die erste Aufgabe, um sichtbar zu werden heißt, das Problem und die Lösung zu benennen, die Astrids Angebot genau ausmacht. Genau den Avatar zu erkennen und zu beschreiben, den sie ansprechen will. Astrid weiß, dass es im Grunde um sieselbst geht. Seit einigen Jahren kreist sie immer wieder um die Erkenntnis, dass dieses lange Suchen wichtig für ihr eigenes Finden ist. Was genau ihr Beitrag jetzt ist. Und diesen Punkt, für den sie brennt, hat sie noch nicht wirklich gefunden.

Wunde oder loderndes Feuer?

Der Mentor fragt: hat dein Thema mehr mit deiner „Wunde“ zu tun? Oder mit Deiner Freude, Deiner Begeisterung, wohin es „im Gegenteil“ gehen kann? Spontan räsoniert Astrid: natürlich mit meiner Wunde. Dem ganzen anerzogenen Leben mit den vielen Irrtümern, ohne davon zu wissen. Alles rund um den Schein, statt dem Sein.

Die erste Aufgabe ist das Fokussieren auf das Thema. Zuspitzen, wen du wirklich ansprechen möchtest. Die Lieblingskundin erkennen. Die, für die dieses Thema genau ihr eigenes spiegelt. Die, der sie helfen kann.

Alte Muster winken immer

Sie fühlt sich unaufgeräumt am Morgen und entschließt sich, ein Gespräch in Mystica TV zu hören, dass ihr die Vorbereitungen im Bad etwas zerstreuen möge. Von Gott soll im neuen Buch die Rede sein, das klingt gut. Sie wünscht sich jetzt viel Vertrauen, um jetzt wirklich die Kurve zu einem zufriedenen Leben zu finden.

Deine Schöpferkraft schafft dein Leben

Thomas, der Moderator ist schon bei der Ankündigung voller Begeisterung, was sonst nicht seine Art ist. Die Freude der Autorin ist groß, als sie nach und nach ihre erstaunliche Geschichte teilt. Mit jedem Moment werden Astrids Ohren größer, denn nach Allem, was diese Frau gesehen und erlebt hat, sind es allein unsere eigenen Geschichten, durch die wir unsere Realität schaffen.

Es ist exakt ihr Thema. Noch am selben Morgen hatte sie sich dabei ertappt, sich selbst einen kraftvollen Satz zu sagen, der ihr gut den Tag vermasseln könnte: „ach das wird heute bestimmt wieder nix mit dem kraftvollen Arbeiten“. Flugs drehte sie ihn um:  „Ich freue mich über die Überraschungen, die immer häufiger auftauchen“.

Maria, die Autorin des Buchs über Gott beeindruckt Astrid mit ihrer Lebendigekeit und echter Begeisterung. Sie beschließt dankbar, das Buch nachher zu bestellen. Ihr Herz macht einen Sprung, denn das Geschichten Thema berührt sie tief. Sie liebt die Sprache und deren Kraft und Energie.

Schreiben ist pure Gestaltungskraft

Auf einmal weiß sie, dass das Schreiben der eigenen Geschichte die pure Freiheit ist. Der gerade Weg, sich selbst die beste Freundin zu werden. Und damit frei zu werden., sich selbst mögen zu lernen. Stell dir vor, es ist alles so genau richtig gewesen, denkt sie sich.

Ist der Blick zurück freundlich denkbar?

Astrid hatte ein unkonventionelles und teilweise sehr aufregendes Leben geführt. Schon immer. Und sprach so gut wie garnicht darüber. Denn sie selbst fand so Vieles daran zu kritisieren, wie sie Chancen verpasst hatte, immer zu schnell weitergegangen ist und so weiter. Dabei war sie mutig gewesen. Und sie hatte viel gesehen von der Welt. Waghalsig und keineswegs ungefährlich – nicht nur die Nacht der Naturkatastrophe, in der sie wie durch ein Wunder überlebt und anderen mit den Rücken gestärkt hatte.

Dass sich dahinter eine tiefe Unruhe verbarg, war ihr jetzt bewusst. Doch das hatte mehrere Seiten und soweit sie sich erinnerte, hatte sie niemandem wirklich Schaden zugefügt. Außerdem: was ist denn die Wahrheit über diese Geschichten? Die Jahrzehnte, in denen sie das Beste getan hatte, was sie konnte?

Sich selbst verzeihen lernen, das wäre schön

Sich selbst verzeihen… Das war ihr ein Wunsch. Denn bei allem Erkennen der eigenen Ego Irrtümer wurde ihr bewusst, wie perfide die Menschen in diesem System von Angst kontrolliert werden. Darum ging es ja jetzt: Aufräumen und etwas Neues aufbauen. Und das Wichtigste: Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung.

Schreiben selbst zum Vorbild werden

Genau dies ist auch das Klima, das sich durch das gesamte Gespräch mit der Buchautorin zieht. Und immer tiefer berührt sie der Gedanke, dass Geschichtenerzählen das Wichtigste der Welt ist, wenn wir Menschen erreichen wollen. Und das können wir alle. Natürlich geht es um das genialste Tool der Welt. die Gewaltfreie Kommunikation. Und gleichzeitig – wie wunderbar, sie schreibend anzuwenden. In vollem Mitgefühl für sich selbst. Wir würden uns selbst tef verstehen.

Gewaltfreie Kommunikation für sich selbst

Schon ganz lange wusste sie, dass ihre Version der Alltagstauglichkeit der mitfühlenden Sprache zuallererst bei uns selbst beginnt. Was für eine wunderbare Idee: das Ungewohnte des Einziehens in die inneren eigenen vier Wände mit dem Schreiben von Geschichten zu verbinden. Viele lieben das Schreiben.

Astrids Heldinnen Geschichte

Doch erstmal ist jetzt der Weg nach draußen wichtig. Und das heißt, selbst schreiben. Der neue Mentor sagt, auf dem Weg in den Erfolg braucht jeder eine Heldinnengeschichte, etwas, das im Sturm die Herzen der Lieblingskundinnen erobert. Drei Geschichten fallen ihr ein, die große Bedeutung auf ihrem Weg gehabt hatten. Sie werden sicher alle eine Rolle spielen.

Doch eine davon kam immer wieder zurück: der Geschichte, wie sie nach 7 Jahren das erste Mal die Seminarbühne betrat. Der Meilenstein ihres Lebens.

Die wollte sie jetzt aufschreiben. Und jeden Tag nur einen Schritt machen, so wie es Beppo Straßenkehrer sagt, und dann einen Strich mit dem Besen. Immer nur einen Strich. Einfach vorwärtsgehen. Während sie es aufschreibt, spürt sie ein feines freudiges Kribbeln. Sie kommt jetzt an. Bei sich selbst. Freundlich und klar.

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