Der Weg schiebt sich unter die Füße

Veröffentlicht am Kategorisiert als Menschen in Wandelzeiten, Persönliches

Den eigenen Beitrag finden, das ist das Ziel. Ich „dokumentiere“ meine eigenen Herausforderungen in Form von Blogartikeln. Gehe weiter in Richtung Sichtbarkeit, Wirksamkeit und Sinn im Leben. Hier ist ein neuer Meilenstein – von letzter Woche.

Pragmatismus statt tiefes Wühlen

Ich befinde mich im 3.Online Sichtbarkeitsprogramm und bin unendlich froh und dankbar zu wissen, dass alles kein Zufall ist: der lange Weg ist offenbar wichtig, um zu lernen, ich sage innerlich Ja. Und akzeptiere, dass es in diesem ansonsten hochkarätigen Trainingsprogramm kein funktionierendes Buddy System gibt, Und auch keine Plattform, auf der Kennenlernen und möglich ist. Etwas, was ich sehr schätze und wahrscheinlich auch brauche.

Alte Muster

Im Schneckentempo arbeite ich mich vor und nehme wahr, dass ich in alte Muster der Negativität und der Bewertungen zurückfalle. Auch Einsamkeit taucht wieder auf. Neid auf andere. Zum Glück sehe ich das selbst und kann mich beim morgendlichen Laufen in der Natur passabel wieder aufräumen. Dann kommt die Zuversicht zurück und ich sehe die Schönheit der Natur. Diese morgendliche Strategie für die Stärkung des Vertrauens ist das Zuverlässigste in meinem Leben. .

Dankbarkeit ist wichtig – das weiß ich.

Frischer Wind nähert sich

Da stolpere ich bei der WordPress Homepage Bastelei über das interessante Profil einer sympathischen Frau aus unserem Blog-Programm. Vieles verbindet uns, selbst die Heimat Nordrhein Westfalen ist dieselbe. – Ich spreche sie an und sie reagiert erfreut auf meinen Wunsch, uns zwecks Austausch zu treffen. Im neuen Jahr dann, nach dem Jahreswechsel. Freude kommt auf, ein Schimmer am Horizont.

Donnerstag ist es soweit

Das Zoomtreffen ist für 10 Uhr gesplant. Um 9 entdecke ich, dass jetzt ein Positionierungsworkshop stattfindet, den ich übersehen habe. Tztztz Gedanken in die eigene Richtung schiebe ich weg und frage Kira, ob wir uns später treffen können. Sie antwortet, dass 11 Uhr für sie passt. Perfekt, denke ich.

Der intensive Workshop lohnt sich. Bringt mich in Bewegung.

Ich bereite vor, dass ich um 11 pünktlich im Zoom Raum bin. Bin noch erkältet und nicht fit und brauche normalerweise nach viel Input Ruhe. Doch ich bin neugierig und denke, wir können uns vielleicht heute kurz fassen.

Allein im Zoom

Es wird 5 nach 11 und ich beginne zu zweifeln, ob sie wirklich kommt. Frage mich, ob ich etwas mißverstanden habe. Der Kopf arbeitet – hat sie vielleicht doch nicht so entspannt auf mein Verschieben reagiert? Ich frage per Email, was los ist. Die Vorfreude weicht einer Ent-täuschung. Ich beschließe, mich um 11.15h auszuklinken und rauszugehen.

Ich schreibe ihr ein paar Zeilen und tue mich schwer mit der Formulierung. Bin verunsichert und traurig. Nehme an, dass sie sagt, dass ihr das alles zu kompliziert ist und sie nicht mehr interessiert ist. – Um 1 sendet sie mir eine Sprachnachricht und teilt mir mit, dass sie in einen wundervollen Schreibflow gekommen ist und sie den nicht unterbrechen wollte.

Traurigkeit überwiegt Bewertung

Eine Mischung aus Traurigkeit und Frust prägen den Rest des Tages. Distanz ist entstanden, wie zwei zwei Planeten. Selbstzweifel überkommen mich. Ich frage mich, ob ich jemals mit Leuten kennenlerne, die auch Achtsamkeit in der Sprache suchen. Bei denen ich mit meiner Verletzlichkeit und meinen Bedürfnissen willkommen bin.

Raus aus dem Lamento

Es ist Januar. Draußen ist es kalt und ich sitze mit dem Laptop in der Nähe des prasselnden Ofens. Verbindlichkeit hat mit Vertrauen zu tun. Und Verbindung. Ich spüre tief hinein und nehme diesen Wunsch ganz bewusst zu mir. Traurig und friedlich. Das ist die Welt, in der ich lebe. Eine Welt der bewussten Verbindung. Eine Welt, in der Sensibilität Platz hat.

Am nächsten Tag treffe ich meine Freundin Annika im Zoom und erzähle es mir von der Seele. Ohne Kritik. Spreche einfach ausschließlich von mir. Ich erinnere mich gut daran, dass ich genauso war. Dass ich weiter wollte und nicht anhalten.

Auf einmal Frieden

Am nächsten Morgen war die Traurigkeit weg. Die Sonne schien. Ich ging in den Wald und die Füsse trugen mich den Berg hinauf. Das ist Frieden, dachte und fühlte ich. Im ganzen Körper.

Kira rückte immer weiter weg. Und mir wurde bewusst, dass ich gerade selbst mit jeder Faser erlebte, wie weit und hell der eigene Raum wird, wenn ich mich bewusst mit meinen Bedürfnissen befasse. Alles einfach zu mir nehme. Jetzt. Dankbarkeit kam auf. DAS möchte ich weitergeben. Das wird mein Friedensbeitrag sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert